Kingklip mit Senf-Curry Sauce und Frühlingsgemüsen

Noch nie Kingklip gegessen? Ich das erste mal letze Woche, als ihn mein Fischhändler vom Schanzen-Ökomarkt (HH) im Angebot hatte. Laut Wiki ist er ein aalähnlicher Fisch, wird als Beifang des Seehechts im Südostatlantik gefangen und frißt Krebse und Schalentiere. Er hat festes, weißes Fleisch mit kräfigem Geschmack. Ich habe ihn kurz angebraten und mit einer Senf-Curry-Sauce serviert. Weiterlesen

Dorade mit Safran-Kartoffeln, Tomaten und grüner Olivada

…und ich dachte, die köstliche Paste aus grünen Oliven, Zitronenschale, Rosmarin und Knoblauch sei meine Kreation. Dabei gibt es diese Komposition schon lange als Olivada in den westlichen Mittelmeerländern; je nach Region mit immer etwas anderen Zutaten. Besonders gut schmeckt sie zu gebratener Dorade mit kleinen, in Safran-Brühe gekochten Kartoffeln und schwarzen Oliven. Weiterlesen

Lachs Tataki auf Sesam-Gemüse

Nachgekocht, die Fünfte: und schon wieder die Frau Grandits. Diesmal aus ihrem Buch “Gewürze”, das richtig schön gemacht ist. Excellente Bilder und erst die Typo: die Helvetica Neue Ultralight als Headline in 64 Punkt: Klasse! Wie ihr Rezept “Lachs Tataki auf Sesamgemüse”, ein leichtes Gericht mit Wintergemüsen, genau richtig zur Verabschiedung desselben. Und Tschüss! Weiterlesen

Wolfsbarsch mit Garnelen und Safran-Nage

Wolfsbarsch mit Zucchini, Garnelen und Safran-Nage ist ein Gericht aus der klassischen Küchen, was sich am Begriff “Safran-Nage” unschwer erkennen läßt.
Nage kommt aus dem französischen “à la nage – etwas schwimmend kochen oder servieren”, passend für den Fisch, der in der Sauce richtig schwimmen sollte. Von den Farben kräftig, das Gelb des Safran ist leuchtend, das Rot der Karotten und der Garnelen sind eine schöne Ergänzung, ist das Gericht doch eher leicht und von den Aromen zurückhaltend.
Und durch die vielen Gemüse – Zucchini und Karotten – genau das Richtige für den Sommeranfang. Weiterlesen

Skrei “Giradet” mit Schwarzwurzel Ragout

Dem Schweizer Koch des Jahrhunderts Fredy Giradet wird die Methode zuge­schrieben, Fisch gleichzeitig zu grillen und zu pochieren.
Ein Fischfilet, hier ein Skrei, wird mit der Hautseite nach oben in eine Pfanne gelegt, und mit Wein bis zur Haut auf­gefüllt. Dann bei 280° unter den Grill geschoben. Wenn die Haut knusprig wird, ist der Fisch gar. In der Theorie jedenfalls. In meinen bisher­igen Versuchen wurde die Haut nie gleichmäßig braun. Die Filets wölben sich bei der starken Hitze des Grills immer unregelmäßig nach oben, sodass Bräunungsinseln entstehen.
Um eine durchgehend krosse Haut zu bekommen, habe ich einen Lötbrenner genommen und vorsichtig nachgebräunt.
Mit gutem Erfolg, da lacht das Handwerkerherz! Weiterlesen