schwäbischer Zwiebelkuchen mit drei Kümmelsorten

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schwäbischer Zwiebelkuchen mit drei KümmelsortenMit dem Backen stehe ich auf Kriegsfuß. Man muß sich exakt an die Mengenangaben halten. Es sind keine Experimente drin, sonst geht es schief und der Teig nicht auf.
Beim schwäbischen Zwiebelkuchen habe ich mich streng an das Rezept gehalten, mit Ausnahme der Gewürze – Kreuz- und Königskümmel kennt der Schwabe nicht im Zwiebelkuchen.

Zutaten für eine Springform 26 cm

Für den Mürbeteig

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • Salz
  • 20 ml Wasser
  •  

    Für den Belag

  • 650 g Gemüsezwiebel
  • 200 g rote Zwiebel
  • 150 g Frühlingszwiebeln
  • El Butter
  • 150 g saure Sahne
  • 150 g Creme fraiche
  • 3 Eier
  • 1/2 TL Kümmel,
  • 1/2 TL Kumin (Kreuzkümmel)
  • 1 TL Ajowan (Königskümmel)
  • 1 TL Rosenpaprika
  • 4 Fäden Safran
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • Semmelbrösel

Zubereitung Mürbeteig

Wie ich gelernt habe, ist es wichtig den Mürbeteig möglichst kalt zu verarbeiten: also habe ich Butter gewürfelt, das Mehl mit dem Salz in eine Rührschüssel gesiebt und alles incl. der Knethaken für eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt.
Danach die Butterwürfel und Mehl mit dem Handrührgerät kurz vermengt, immer wieder etwas Wasser zugegeben bis ein trockener, etwas bröckeliger Teig entstanden ist. Diesen auf einer bemehlten Fläche kurz und schnell geknetet damit auch die letzten Butterstücke eingearbeitet werden und den Teig in Frischhaltefolie eingeschlagen. Der muss für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

 

Zubereitung Zwiebel-Sahne-Ei Belag

Kümmel, Kumin (Kreuzkümmel) und Ajowan (Königskümmel) leicht in einer Pfanne anrösten und in einem Möser/Gewürzmühle fein mahlen. Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden, das Grün von den Frühlingzwiebeln in Stücke. Die Zwiebeln in einer großen Pfanne mit etwas Butter oder Butterschmalz glasig anbraten, sie dürfen noch etwas Biss haben.

Wenn die Zwiebeln abgekühlt sind, alles in eine Rührschüssel geben. Danach saure Sahne, Creme fraiche zugeben und mit den Gewürzen (die Kümmel, Safran, Rosenpaprika), Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig würzen. Zum Schluß die drei Eier und die Frühlingszwiebeln unterrühren. Die Springform mit Butter einfetten und den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze einstellen.

Und nun der schwierigste Teil des Zwiebelkuchens, den Teig auswellen und in die Backform bringen: Dafür Backpapier auslegen, mit Mehl bestreuen und den Teig mit einem Nudelholz auf eine Dicke von ca. 2 mm ausrollen. Mit einem variablen Tortenring eine Kreis ausstechen, der 6 cm größer ist als die Springform (s. Bild). Dann – und das ist der Sinn der ganzen Veranstaltung – die Springform mittig mit dem Boden nach oben auf den Teig setzen und alles incl. des Backpapiers umdrehen. So kann man den Teig ohne Aufwand in die Form bekommen. (Den Tipp habe aus der Website: Mürbeteig: Das Grundrezept – So gelingt er dir garantiert.)

Den Teigrand fest an die Form drücken und den Boden mit Semmelbrösel bestreuen, damit der Teig nicht aufweicht. Dann den Belag in die Form gießen bis ein Zentimeter unter den Rand.
In den Ofen stellen und für 50 Minuten backen bis der Belag gestockt ist. Den Ofen ausstellen, die Tür öffnen und den Zwiebelkuchen noch 10 Minuten langsam abkühlen lassen. Dann aus dem Ofen nehmen und die Springform öffnen.
Dazu paßt natürlich ein Salat, Federweiße oder ein Riedenburger Doldensud IPA

 

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